Die SES – SOKO Qualität untersucht einen neuen Fall.

Jens Schneider, Geschäftsführer Schneider Engineering Solutions GmbH

In der Fertigung ist höchste Produktqualität ein zentrales Kriterium, egal ob Prototypen untersucht oder eine Serie hergestellt wird. Wie sichert man aber die Qualität optimal, effizient und standardisiert?

Manuelle Lösungen, wie sie in der Entwicklung von Baugruppen und dem Test von Prototypen zum Einsatz kommen können, sind bei steigenden Stückzahlen nicht mehr praktikabel. Hier ist es sinnvoll, die Mess- und Prüfverfahren spätestens für die Fertigung zu automatisieren. Jedes einzelne Produkt wird so vollumfänglich geprüft und fehlerhafte Teile werden sofort aus dem Verkehr gezogen. Aber auch in der Entwicklungsphase von Produkten können mit angepassten Prüf- und Automatisierungslösungen Aufwände reduziert und die Sicherheit sowie Reproduzierbarkeit erhöht werden.

Beweissicherung auch für schwere Fälle


Dabei gibt es jedoch maßgebliche Unterschiede zwischen der Serienfertigung einer Produktgruppe, wie beispielsweise im Bereich Automotive in sehr großen Stückzahlen oder der Produktion individueller Komponenten in kleinen und mittleren Stückzahlen, beispielsweise in der Medizintechnik. Spezifisch für eine Produktgruppe entwickelte und taktzeitoptimierte Lösungen für das Messen, Prüfen und Automatisieren sind aufwands- und damit kostenintensiv. Bei größeren Serien verteilen sich die Investitionen für Entwicklung und Integration auf die hohen Stückzahlen und amortisieren sich so recht schnell. Bei der Fertigung kleiner und mittlerer Stückzahlen hingegen ist das anders. Hier ist es empfehlenswert, Systeme zu implementieren, die universeller funktionieren und mit denen die Prüfung verschiedener Produktgruppen und -Varianten möglich ist. Dadurch wird ein Prüfsystem mit mehreren Produktvarianten ausgelastet und die Systemkosten lassen sich sinnvoll abbilden.

Flexible Beweisaufnahme für komplexe Produkte


Zumeist steckt auch in vermeintlich einfachen Erzeugnissen viel Know-how und sie müssen hohen Anforderungen genügen. Auch für diese, manchmal in kleinen und mittleren Stückzahlen gefertigten Produkte entwickeln wir bei Schneider Engineering Solutions auf die jeweiligen Anwendungen zugeschnittene Mess-, Prüf- und Automatisierungslösungen. Zuerst wird dafür analysiert, welche Parameter der Produkte überprüft werden sollen. Ein Beispiel: Elektromechanische Baugruppen, bei denen neben der Prüfung der elektrischen Parameter auch eine produktionsbegleitende Programmierung sowie die Prüfung der mechanischen Funktionen unter Nachbildung der realen Umgebungsbedingungen durchgeführt wird.

Dabei gilt es, die vorkommenden physikalische Größen wie elektrische Ströme und Spannungen genau zu messen, die Produkte per Kommunikationsschnittstelle zu stimulieren oder zu programmieren und die Kanalzahlen sowie die benötigten Zeiten zu kalkulieren. Wir entwickeln dabei immer mehrere Konzepte, unter denen wir mit den Kunden das für ihn optimale System ermitteln können. Zentral ist dabei, dass ein System in der Zukunft mitwächst und modular erweiterbar ist. Steigende Stückzahlen oder neue Produktvarianten sind damit eingeplant und können unter anderem durch eine zusätzliche Automatisierung des zunächst manuellen Handlings realisiert werden. In Märkten, in denen Produktlebenszeiten immer kürzer werden und ständige Weiterentwicklung und Individualisierung gefordert wird, ist Flexibilität entscheidend. Oftmals erfordern auch schon einzelne Produkte die Prüfung verschiedenster Parameter. Dafür benötigt man komplexe Prüfsysteme, die perfekt auf eventuelle Handlingsysteme wie Roboter abgestimmt werden müssen.

Unsere Systeme auf Basis von hochwertigen Komponenten, wie beispielsweise von National Instruments, werden bedarfsgerecht um weitere notwendige Geräte wie Kamerasysteme oder Kraft-, Weg- und Momentmessung erweitert und ermöglich so alle notwendigen Messungen an einem Produkt. Das dies mit angemessenem Aufwand erfolgen kann, ist Resultat modularer Hard- und Softwarekonzepte.

Letztlich müssen diese Systeme unabhängig von ihrer Komplexität auch durch das Fertigungspersonal bedienbar sein, zuverlässig und stabil funktionieren und alle Messungen dauerhaft dokumentieren. Immer höheren Stellenwert bekommt auch die Nutzung der gewonnenen Daten für die kontinuierliche Optimierung der Produktion. Neben statistischen Methoden kommen hierzu auch immer mehr künstliche Intelligenz und Machine-Learning zum Einsatz, die jedoch eine umfangreiche Datenbasis voraussetzen. Auch hier unterstützen wir unsere Kunden bei der Schaffung der notwendigen Voraussetzungen, zum Beispiel durch die zentrale Erfassung von unterschiedlichsten Daten im Rahmen der Digitalisierung in den Unternehmen.

Entwickelt, produziert, geprüft, dokumentiert, geliefert – keine Reklamationen, Fall abgeschlossen.


Wir unterstützen unsere Kunden dabei, ihre Produkte schnell, effizient und in gewünschter Qualität zum Kunden zu bringen. Wo unsere Kunden ihr Know-how in die Produktentwicklung und Fertigung investieren, können wir mit unseren Systemen die Kollegen bei der Effizienzsteigerung und Qualitätssicherung unterstützen.



Kontaktieren Sie uns hier.

Schneider Engineering Solutions GmbH

Naumburger Straße 8
07629 Hermsdorf
T. +49 36601 556627
E. info@schneider-es.com

Anfrage starten






Vielen Dank, wir haben Ihre Nachricht erhalten und melden uns umgehend bei Ihnen.
Da ging etwas schief! Bitte kontrollieren sie Ihre Eingaben und versuchen sie es erneut.